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<title>Disability Mainstreaming</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Disability Mainstreaming</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Der englische Begriff <b>Disability Mainstreaming</b>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Deutsche_Sprache" title="Deutsche Sprache">deutsch</a></span> <span lang="de-Latn"><b>Integration der Perspektive von Menschen mit Behinderung</b></span> oder auch <b>Gleichstellung von Menschen mit Behinderung als Querschnittsaufgabe</b>, ist eine <a href="Analogieschluss" class="mw-redirect" title="Analogieschluss">Analogie</a> zu dem bei der Geschlechteremanzipation verwendeten Begriff <a href="Gender-Mainstreaming" title="Gender-Mainstreaming">Gender-Mainstreaming</a> und bezeichnet die Absicht, die <a href="Gleichstellung_(Behinderte)" class="mw-redirect" title="Gleichstellung (Behinderte)">Gleichstellung von Behinderten</a> auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen.
</p><p>Die Einforderung von Disability Mainstreaming stützt sich auf die <i>UN-Konvention zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen</i>, kurz <a href="UN-Konvention_%C3%BCber_die_Rechte_von_Menschen_mit_Behinderungen" class="mw-redirect" title="UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen">UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen</a><sup id="cite_ref-Menschen_mit_Behinderungen_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-Menschen_mit_Behinderungen-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-UN-Konvention_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-UN-Konvention-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, welche am 13. Dezember 2006 durch die <a href="Generalversammlung" title="Generalversammlung">Generalversammlung</a> der <a href="Vereinte_Nationen" title="Vereinte Nationen">Vereinten Nationen</a> verabschiedet wurde. In Deutschland hat die <a href="UN-Behindertenrechtskonvention" class="mw-redirect" title="UN-Behindertenrechtskonvention">UN-Behindertenrechtskonvention</a> seit dem 26. März 2009 gesetzliche Gültigkeit und Verbindlichkeit.
</p><p>Für die <a href="Gleichstellung" title="Gleichstellung">Gleichstellung</a> von Menschen mit <a href="Behinderung_(Sozialrecht)" class="mw-redirect" title="Behinderung (Sozialrecht)">Behinderung</a> setzt die Politik <a href="Beauftragter_der_Bundesregierung_f%C3%BCr_die_Belange_behinderter_Menschen" class="mw-redirect" title="Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen">Behindertenbeauftragte</a> ein. Auf betrieblicher Ebene gibt es <a href="Schwerbehindertenvertretung" title="Schwerbehindertenvertretung">Schwerbehindertenvertretungen</a>. Als ergänzende Strategie dazu macht Disability Mainstreaming die Gleichstellung und Emanzipation von Menschen mit Behinderung zur Aufgabe von allen unter der Beteiligung der Betroffenen und unter Berücksichtigung der ihnen jeweils eigenen Interessen und Belange. Dies auch jenseits des Feldes der <a href="Sozialpolitik" title="Sozialpolitik">Sozialpolitik</a>, bei der es vor allem darum geht, ein <a href="Sozialstaat" title="Sozialstaat">soziales Netz</a> für Menschen mit Behinderungen zu knüpfen. Dieses soll sie wenn schon nicht mit regulärer Arbeit, so doch mit <a href="Surrogation" title="Surrogation">substituierenden</a> <a href="Transferzahlung" class="mw-redirect" title="Transferzahlung">Transferzahlungen</a> oder einem Arbeitsplatz versorgen, unter Umständen auch in einer <a href="Werkstatt_f%C3%BCr_behinderte_Menschen" title="Werkstatt für behinderte Menschen">Werkstatt für behinderte Menschen</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Worterklärung_und_Übersetzung"><span id="Worterkl.C3.A4rung_und_.C3.9Cbersetzung"></span>Worterklärung und Übersetzung</h2></div>
<p>Der Begriff <i>Disability Mainstreaming</i> lässt sich nicht wörtlich ins Deutsche übersetzen; der Begriff <i>Disability</i> (engl.) kann übersetzt werden mit <a href="Behinderung_(Sozialrecht)" class="mw-redirect" title="Behinderung (Sozialrecht)">Behinderung</a>. Der Begriff <i>Behinderung</i> lässt sich dabei unterscheiden vom Begriff <i>Einschränkung</i> als Beschreibung körperlicher oder geistiger bzw. seelisch / psychischer Gegebenheiten. <i>Behinderung</i> bezeichnet in diesem Sinne die von außen erfolgende <a href="Exklusion" title="Exklusion">soziale Ausgrenzung</a> oder Definition infolge einer persönlichen Einschränkung. Auf diese Unterscheidung verweist z.&nbsp;B. die <i><a href="Aktion_Mensch" title="Aktion Mensch">Aktion Mensch</a></i> mit ihrem Leitspruch <i>Man ist nicht behindert – man wird behindert</i>. Behinderung ist in dieser Sichtweise eine Erfahrung, die ein Mensch mit einer Einschränkung vor allem durch seine Umwelt und sein Umfeld erfährt und weniger durch (s)eine persönliche (angeborene) Eigenschaft. Dies geschieht vor allem durch die Erfahrung, dass dem als <i>behindert</i> Definierten eine <a href="Partizipation" title="Partizipation">Teilhabe</a> oder Teilnahme an gesellschaftlichen und anderen Aktivitäten verwehrt wird und durch die Vermittlung und der damit einhergehenden Festigung seines Zustandes oder seiner Eigenheiten als etwas Besonderes.
</p><p><i>Mainstreaming</i> (engl. <i>mainstream</i>, deutsch <i>Hauptströmung</i>, <i>zum Hauptstrom machen</i>, <i>in den Hauptstrom bringen</i>) bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht werden soll.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufgabe_des_Disability_Mainstreaming">Aufgabe des Disability Mainstreaming</h2></div>
<p><i>Disability Mainstreaming</i> ist laut <a href="Karl_Hermann_Haack" title="Karl Hermann Haack">Karl Hermann Haack</a>, dem früheren <a href="Beauftragter_der_Bundesregierung_f%C3%BCr_die_Belange_von_Menschen_mit_Behinderungen" title="Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen">Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen</a>, „ein Perspektivenwechsel hin zu einem umfassenden Ansatz der Einbeziehung und Berücksichtigung von Belangen behinderter Menschen (…), d.&nbsp;h.: Jedwedes politisches und gesellschaftliches Handeln soll danach befragt werden, in welcher Weise es zur Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen beiträgt oder sie verhindert.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das <i>European Disability Forum</i> definiert <i>Disability Mainstreaming</i> als systematische Integration der Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung in alle Politikbereiche, von der Planungsphase, bis zur Implementierung, Überwachung und Auswertung.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Damit ist <i>Disability Mainstreaming</i> analog zu <a href="Gender-Mainstreaming" title="Gender-Mainstreaming">Gender-Mainstreaming</a> ein Auftrag an die Spitze einer <a href="Verwaltung" title="Verwaltung">Verwaltung</a>, einer <a href="Organisation" title="Organisation">Organisation</a>, eines <a href="Unternehmen" title="Unternehmen">Unternehmens</a> und an alle Beschäftigten, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Menschen mit und ohne Behinderung in der <a href="Organisationsstruktur" title="Organisationsstruktur">Struktur</a>, in der Gestaltung von <a href="Gesch%C3%A4ftsprozess" title="Geschäftsprozess">Prozessen</a> und Arbeitsabläufen, in den Ergebnissen und Produkten, in der <a href="Kommunikation" title="Kommunikation">Kommunikation</a> und Öffentlichkeitsarbeit und in der Steuerung (<a href="Controlling" title="Controlling">Controlling</a>) von vornherein zu berücksichtigen, um das Ziel der <a href="Gleichstellung" title="Gleichstellung">Gleichstellung</a> zu verfolgen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Europ%C3%A4ische_Union" title="Europäische Union">Europäische Union</a> bewertet das <i>Mainstreaming</i> von Fragen im Zusammenhang mit Behinderung als „eines der wichtigsten Instrumente der EU zur Förderung der Chancengleichheit für behinderte Menschen, insbesondere im Rahmen des EU-Aktionsplans für Menschen mit Behinderung“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Disability_Mainstreaming_im_internationalen_Kontext">Disability Mainstreaming im internationalen Kontext</h2></div>
<p>Die Generaldirektion V der <a href="Europ%C3%A4ische_Kommission" title="Europäische Kommission">Europäischen Kommission</a> bezeichnet <i>Disability Mainstreaming</i> als wichtige Strategie einer europäischen Beschäftigungspolitik und empfiehlt den Mitgliedstaaten die Einführung. Nach ihrer Einschätzung wird das Konzept von Entscheidungsträgern noch nicht verstanden und deshalb bisher nicht angewandt. Mit <i>Disability Mainstreaming</i> seien nicht kleine, isolierte Projekte zur Förderung der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung gemeint, sondern groß angelegte Beschäftigungsstrategien, die systematisch verfolgt werden sollten.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Groß angelegte Strategien zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben fördert der <a href="Europ%C3%A4ischer_Sozialfonds" class="mw-redirect" title="Europäischer Sozialfonds">Europäische Sozialfonds</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus bedeutet <i>Disability Mainstreaming</i> aber, die Bedürfnisse benachteiligter Gruppen nicht gesondert zu behandeln, sondern ihre Gleichstellung von vornherein zur umfassenden Strategie zu machen. In diesem Sinne wäre z.&nbsp;B. auch für die Vergabe von Geldern aus dem Strukturfonds, mit dem bauliche Maßnahmen gefördert werden, die Vorgabe notwendig, keine neuen Barrieren für Menschen mit Behinderungen zu errichten, sondern bereits bei der Planung die <a href="Barrierefreiheit" title="Barrierefreiheit">Barrierefreiheit</a> zu berücksichtigen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einschlägige_Rechtsnorm"><span id="Einschl.C3.A4gige_Rechtsnorm"></span>Einschlägige Rechtsnorm</h2></div>
<p>In der <a href="Pr%C3%A4ambel" title="Präambel">Präambel</a> der UN-Konvention zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen, die am 13. Dezember 2006 verabschiedet wurde, wird der Begriff <i>Disability Mainstreaming</i> verwendet. Während die deutsche Arbeitsübersetzung fordert, „die Wichtigkeit, Behindertenfragen zu einem festen Bestandteil der einschlägigen Strategien der nachhaltigen Entwicklung zu machen“<sup id="cite_ref-UN-Konvention_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-UN-Konvention-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, spricht die englische Original-Version von „the importance of mainstreaming disability issues as an integral part of relevant strategies of sustainable development“.<sup id="cite_ref-Menschen_mit_Behinderungen_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-Menschen_mit_Behinderungen-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Heiner_Bielefeldt" title="Heiner Bielefeldt">Heiner Bielefeldt</a>, der Leiter des <a href="Deutsches_Institut_f%C3%BCr_Menschenrechte" title="Deutsches Institut für Menschenrechte">Deutschen Instituts für Menschenrechte</a> attestiert der Konvention ein großes Innovationspotential und führt aus: „Der Konvention liegt ein Verständnis von Behinderung zugrunde, in dem diese keineswegs von vorneherein negativ gesehen, sondern als normaler Bestandteil menschlicher Gesellschaft ausdrücklich bejaht und darüber hinaus als Quelle möglicher kultureller Bereicherung wertgeschätzt wird.“ (Bielefeldt 2006)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gleichstellung_im_bundesdeutschen_Recht">Gleichstellung im bundesdeutschen Recht</h2></div>
<p>Änderungen im nationalen Recht der Bundesrepublik Deutschland seit Anfang der 1990er könnten zu Ausgangspunkten einer aktiven und umfassenden Gleichstellungspolitik werden. <i>Disability Mainstreaming</i> bietet sich als neues Instrument an, um die im bundesdeutschen Recht geforderte Gleichstellung zu erreichen.
</p><p>Eine verfassungsrechtliche Ergänzung nennt Menschen mit Behinderung 1994 erstmals ausdrücklich in der deutschen Rechtsgeschichte als gleichberechtigte Staatsbürgerinnen und
-bürger: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Art. 3 Abs. 3 S. 2 GG, Änderung von 1994) Diese Verankerung des Verbots der <a href="Diskriminierung" title="Diskriminierung">Diskriminierung</a> in der Verfassung folgt laut <a href="Theresia_Degener" title="Theresia Degener">Theresia Degener</a> aus der Anerkennung der Tatsache, dass Menschen mit Behinderung diskriminiert werden und diesbezüglich Veränderungsbedarf besteht. (Degener 2003)
</p><p>Diskriminierungen entgegenwirken soll auch das <a href="Gesetz_zur_Gleichstellung_behinderter_Menschen" class="mw-redirect" title="Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen">Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen</a> vom 1. Mai 2002 ebenso wie das am 18. August 2006 in Kraft getretene <a href="Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz" title="Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz">Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz</a>.
</p><p>Basis all dieser Gesetze ist das Prinzip der strukturellen Gleichheit, das nicht nur aktive Diskriminierung verbietet, sondern alle Beteiligten dazu verpflichtet, aktiv zur Beseitigung alltäglicher Barrieren beizutragen. (Degener 2003)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beispiele_aus_verschiedenen_Politik-_und_Forschungsfeldern">Beispiele aus verschiedenen Politik- und Forschungsfeldern</h2></div>
<p><i>Disability Mainstreaming</i> bei <a href="Gesetzgebung" title="Gesetzgebung">Gesetzgebungsverfahren</a> würde bedeuten, dass die Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen von den Ministerien grundsätzlich überprüft würden, bevor Gesetze den <a href="Bundestag" class="mw-redirect" title="Bundestag">Bundestag</a> erreichen. Bisher ist es allerdings nicht einmal selbstverständlich, dass <a href="Behindertenorganisationen" class="mw-redirect" title="Behindertenorganisationen">Behindertenorganisationen</a> bei Anhörungen zu Gesetzesvorhaben eingeladen werden.
</p><p><i>Disability Mainstreaming</i> in der <a href="Technologiepolitik" title="Technologiepolitik">Technologiepolitik</a> heißt, den Ansatz des <a href="Universal_Design" title="Universal Design">Universal Design</a> zu stärken. Die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen mit und ohne Behinderung werden bereits in der Entwurfsphase berücksichtigt. Die Geräte werden deshalb so konstruiert, dass sie von möglichst vielen Menschen bedient werden können.
</p><p><i>Disability Mainstreaming</i> in Wissenschaft und Forschung bedeutet, dass Menschen mit Behinderung an Entscheidungsprozessen über <a href="Forschungsfrage" title="Forschungsfrage">Forschungsfragen</a> und -design beteiligt werden. Bisher werden Menschen mit Behinderung nur in Ausnahmefällen gefragt, welche Erwartungen sie beispielsweise an medizinische Forschung haben und welche Fragestellungen für sie besonders wichtig sind. Die wenigen Untersuchungen, die es gibt, zeigen, dass es einen großen Unterschied zwischen der Perspektive von Menschen mit Behinderung und derer von Forscherinnen und Forschern gibt. (Abma 2005, Caron-Flinterman 2005)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz" title="Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz">Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz</a></li>
<li><a href="Ableism" class="mw-redirect" title="Ableism">Ableism</a></li>
<li><a href="Inspiration_Porn" title="Inspiration Porn">Inspiration Porn</a></li>
<li><a href="Behindertenbewegung" title="Behindertenbewegung">Behindertenbewegung</a></li>
<li><a href="Disability_Studies" title="Disability Studies">Disability Studies</a>; <a href="Disability_Management" title="Disability Management">Disability Management</a></li>
<li><a href="Independent_living" class="mw-redirect" title="Independent living">Independent living</a></li>
<li><a href="Inklusive_P%C3%A4dagogik" title="Inklusive Pädagogik">Inklusive Pädagogik</a></li>
<li><a href="Mainstream" title="Mainstream">Mainstream</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Veröffentlichungen"><span id="Ver.C3.B6ffentlichungen"></span>Veröffentlichungen</h2></div>
<ul><li>Tineke Abma: <i>Patient Participation in Health Research: Research With and for People With Spinal Cord Injuries.</i> In: <i>Qualitative Health Research.</i> Vol. 15, No. 10, December 2005, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221049-7323%22&amp;key=cql">1049-7323</a></span></span>, S. 1310–1328.</li>
<li><a href="Heiner_Bielefeldt" title="Heiner Bielefeldt">Heiner Bielefeldt</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://files.institut-fuer-menschenrechte.de/488/d59_v1_file_45a3aa71edcdb_IUS-025_DIMR_E_BK_RZ_WEB_ES.pdf">Zum Innovationspotenzial der UN-Behindertenkonvention</a></i> (= <a href="Deutsches_Institut_f%C3%BCr_Menschenrechte" title="Deutsches Institut für Menschenrechte">Deutsches Institut für Menschenrechte</a>: <i>Essay.</i> Nr. 5). Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin Dezember 2006, ISBN 3-937714-30-8.</li>
<li>Johanna Francisca Caron-Flinterman: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://dare.ubvu.vu.nl/bitstream/1871/9047/1/7326.pdf">dare.ubvu.vu.nl A New Voice in Science. Patient participation in decision-making on biomedical research</a> (PDF; 827&nbsp;kB).</i> s. n., s. l. 2005, ISBN 90-90-19996-9.</li>
<li><a href="Theresia_Degener" title="Theresia Degener">Theresia Degener</a>: <i>Behinderung als rechtliche Konstruktion.</i> In: Petra Lutz, Thomas Macho, Gisela Staupe, Heike Zirden (Hrsg.): <i>Der (im-)perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung</i> (= <i>Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden</i> 2). Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-08403-4, S. 449–466.</li>
<li><a href="Katrin_Gr%C3%BCber" title="Katrin Grüber">Katrin Grüber</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.imew.de/imew.php/cat/79/aid/380">imew.de „Disability Mainstreaming“ als Gesellschaftskonzept. Annäherungen an einen viel versprechenden Begriff.</a></i> In: <i>Sozialrecht + Praxis.</i> 7, 2007, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220939-401X%22&amp;key=cql">0939-401X</a></span></span>, S. 437–444.</li>
<li>Katrin Grüber, Stefanie Ackermann, <a href="Michael_Sp%C3%B6rke" title="Michael Spörke">Michael Spörke</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/lb-behi/studie_disability_mainstreaming.pdf?start&amp;ts=1310655744&amp;file=studie_disability_mainstreaming.pdf">Disability Mainstreaming in Berlin – Das Thema Behinderung geht alle an.</a></i> Projekt im Auftrag der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin; vertreten durch den Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung. IMEW, Berlin 2011, ISBN 978-3-9811917-4-5 ((PDF; 549 kB), 28. April 2012).</li>
<li>Hermann Haack: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.behindertenbeauftragter.de/index.php5?nid=68">behindertenbeauftragter.de Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 ist nicht Vergangenheit.</a></i> Grundsatzrede des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen auf der Bilanzveranstaltung „Teilhabe gestalten – Konsequenzen aus dem EJBM“, 18. Februar 2004, Berlin.</li>
<li>Felix Welti: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.sgb-ix-umsetzen.de/index.php/nav/tpc/nid/1/aid/462">sgb-ix-umsetzen.de Drei Jahre SGB IX – Anspruch und Wirklichkeit – Weiterentwicklungsbedarf.</a></i> In: <i>Sozialrecht &amp; Praxis.</i> 10, 2004, S. 615–629.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Disability-Mainstreaming" class="extiw external" title="wikt:Disability-Mainstreaming">Wiktionary: Disability-Mainstreaming</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.imew.de/imew.php/cat/80/aid/396/title/Disability_Mainstreaming">Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) zu Disability Mainstreaming (Definition, Literatur etc.)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.euroblind.org/fichiersGB/ecemploi.htm">Disability Mainstreaming in der Europäischen Beschäftigungsstrategie</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dbs-npc.de/DesktopDefault.aspx?tabid=160&amp;tabindex=0&amp;mod_lexinet_typ=4&amp;mod_lexinet_zuruecktyp=3&amp;mod_lexinet_buchstabe=D&amp;mod_lexinet_id=1568">Deutscher Behindertensportverband e.&nbsp;V. zu Disability Mainstreaming (Definition)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-Menschen_mit_Behinderungen-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Menschen_mit_Behinderungen_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Menschen_mit_Behinderungen_1-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.un.org/esa/socdev/enable/rights/convtexte.htm">UN-Konvention zur Förderung und zum Schutz der Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen</a> (englisch)</span>
</li>
<li id="cite_note-UN-Konvention-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-UN-Konvention_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-UN-Konvention_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071010222918/http://files.institut-fuer-menschenrechte.de/437/UN_BK_Konvention_Internet-Version.pdf">Deutsche Arbeitsübersetzung der UN-Konvention</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 10. Oktober 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070308130049/http://www.gender-mainstreaming.net/gm/definition.html">Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen &amp; Jugend: Definition von „Mainstreaming“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. März 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Haack, Karl Hermann. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20071122023127/http://www.behindertenbeauftragter.de/index.php5?nid=68"><i>Das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 ist nicht Vergangenheit.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. November 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Grundsatzrede des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen auf der Bilanzveranstaltung „Teilhabe gestalten – Konsequenzen aus dem EJBM“ am 18. Februar 2004 in Berlin.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20101204153449/http://www.edf-feph.org/Page_Generale.asp?DocID=12536">European Disability Forum: Definition von Disability Mainstreaming (unter dem Stichwort Mainstreaming)</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. Dezember 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070308130049/http://www.gender-mainstreaming.net/gm/definition.html">Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen &amp; Jugend: Definition von „Gender Mainstreaming“</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. März 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://ec.europa.eu/employment_social/index/com_2005_604_annex_de.pdf">EU-Aktionsplan</a></span>
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